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CCS Cobra

 26.10.2012: Einsatz des CCS Schneid/Löschgerätes bei Abschnittsübung in Sinnersdorf
Eine der Lagen bei der groß angelegten Abschnittsübung in Sinnersdorf war die Explosion in einem Wohnhaus. Aufgrund der Situation konnte die Feuerwehr nicht in den brennenden Keller, in dem man eine Person vermutete, eindringen. Daher wurde das TLF Pinggau, ausgerüstet mit dem CCS Schneid/Löschgerät, angefordert. Zwei Szenarien wurden durchgespielt: 1. Löschangriff durch das Kellerfenster und 2. Löschangriff durch die Kellermauer. Beide Löschangriffe endeten binnen kürzester Zeit höchst erfolgreich.


29.03.2012: Nachlöscharbeiten bei Wirtschaftsgebäudebrand in Tanzegg

Als äußerst effektiv erwies sich das COBRA Schneid/Löschgerät bei den Nachlöscharbeiten nach einem Wirtschaftsgebäudebrand in Tanzegg. In Verbindung mit der Wärmebildkamera konnten zahlreiche Glutnester entdeckt und rasch gelöscht werden.


04. und 05. 09.2009: Zwei Vorführungen des COBRA Schneid/Löschgerätes fanden großes Interesse

Bei zwei Großereignissen hatte die FF Pinggau die Möglichkeit zu zeigen, wie effektiv mit dem COBRA Schneid/Löschgerät gearbeitet werden kann. Auch wenn die verantwortlichen Stellen im Landesfeuerwehrverband und im Bundesfeuerwehrverband noch immer nicht bereit sind, sich mit diesem revolutionären Löschsystem intensiver auseinanderzusetzen, den Beobachtern vor Ort war es klar – auf dieses Löschgerät wird man in Zukunft nicht verzichten können. Sowohl bei der Hauptplatzeröffnung in Friedberg als auch bei der Segnung des neuen Feuerwehrhauses in St. Lorenzen konnten sich zahlreiche Zuseher, unter ihnen z.B. auch OBR Franz Hauptmann, davon überzeugen, dass mit diesem Gerät speziell bei der Innenbrandbekämpfung eine große Schlagkraft erzielt werden kann, zusätzlich für die Löschtrupps eine weit höhere Sicherheit gewährleistet ist und der Wasserschaden minimiert wird.

17.05.2009: Präsentation des Cobra Schneid/Löschgerätes in Zöbern

Großes Interesse rief die Demonstration des Schneid/Löschgerätes beim Feuerwehrfest in Zöbern hervor. Es konnte wiederum eindrucksvoll demonstriert werden, wie wichtig dieses Gerät als zusätzliches Löschgerät speziell bei der Bekämpfung von Innenbränden ist.


26.09.2008: Durch Rückzündung kam es im Sägespänesilo der Tischlerei Tackner in Tauchen zu einem Schwelbrand und zur Bildung zahlreicher Glutnester. Nachdem die FF Tauchen gemeinsam mit ABI Thomas Gruber, der an dieser Tischlerei seinen Arbeitsplatz hat, die Lage erkundet hatte, wurde die FF Pinggau mit ihrem COBRA Lösch/Schneidgerät angefordert. Die FF Pinggau rückte mit Kommandofahrzeug und TLF 4000 nach Tauchen aus. Mittels Wärmebildkamera der FF Friedberg wurden die Glutnester lokalisiert und anschließend mit dem COBRA Gerät punktgenau bekämpft. Nach knapp 30 Minuten waren sämtliche Glutnester gelöscht. Somit konnte auf eine mühselige Entleerung des Silos durch Atemschutztrupps unter Bereitstellung von Löschleitungen verzichtet werden. Die anschließende Räumung des Silos ging problemlos über die Bühne. Somit wurde bereits der 3. Brand mittels COBRA Gerät erfolgreich und höchst effizient gelöscht. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Anschaffung dieses Löschgerätes zukunftsweisend ist und vermutlich die Taktik in der Brandbekämpfung in absehbarer Zeit revolutioniert.


17.09.2008: Beim Umpumpen von Isopropylalkohol von einem Fass ins andere kam es vermutlich durch elektrostatische Aufladung zu einer Funkenbildung, wodurch die beiden Fässer und der Boden sofort in Flammen standen. Da sich dies in einem abgesicherten Raum des Lackbunkers der Kapselfabrik BT-Watzke ereignete, war zwar die Gefahr einer Ausbreitung des Brandes nicht unmittelbar gegeben, doch es bestand höchste Explosionsgefahr. In der klassischen Brandbekämpfung hätte man diesen Raum mit Löschschaum geflutet. In diesem Fall kam aber wieder das COBRA Gerät zum Einsatz. Durch die starke Vernebelung des Wasserstrahls wurde den Flammen jegliche Basis entzogen, und so konnte der Brand in kürzester Zeit gelöscht werden.


Am 27. Juli wurde einem breiten Publikum in Pinkafeld das COBRA Schneid/Löschgerät vorgeführt. Die Demonstration überzeugte viele burgenländische Feuerwehrkameraden von der Effizienz dieses Gerätes. Bei der FF Pinggau ist es momentan ein Schwerpunkt in der Ausbildung, wobei unsere fünf in Schweden ausgebildeten Kameraden ausgezeichnete Arbeit leisten.


29. 06.2008:  Vermutlich durch eine brennende Kerze kam es in Spital (Gemeinde Schäffern) zu einem Dachzimmerbrand. Neben der FF Schäffern als einsatzleitende Feuerwehr wurden auch die Feuerwehren Mönichkirchen, Tauchen und Pinggau alarmiert. Nach Erkundung der Lage wurde der Entschluss gefasst, mit dem neuen COBRA Schneid/Löschgerät die Brandbekämpfung aufzunehmen. Der erste Angriff wurde über die Leiter und einen Vorplatz von außen geführt. Da durch den verwinkelten Bau nicht klar erkennbar war, ob der Angriff erfolgreich ist, wurde ein Innenangriff durchgeführt. In Verbindung mit einem Hochdrucklüfter konnte die Brandbekämpfung sehr rasch und effizient durchgeführt werden. Binnen einigen Minuten hieß es „Brand aus!“. Im Anschluss daran wurden mit der Wärmebildkamera Glutnester im Bereich zwischen den Rigipswänden und der Dachdeckung aufgespürt und ebenfalls wirkungsvoll mit dem COBRA Gerät bekämpft. Für die Löscharbeiten wurden nur 80 Liter Wasser verbraucht Somit verlief der erste wirkliche Einsatz mit diesem Gerät höchst erfolgreich.


Für diese Vorführung am 15. Juni 2008 herrschte enormes Interesse. Nach einem kurzen Statement seitens des „Erfinders“, Herrn Larsson ging es zur Sache. BR Johann Hönigschnabl stellte das Gerät kurz vor. Danach demonstrierten unsere 4 Firefighter Karl Gremsl, Franz Höller, Harald Hönigschnabl und Markus Lang, welche bereits eine dreitägige Ausbildung in Schweden genossen hatten, wie in kürzester Zeit in verschiedene Baumaterialien ein kleines Loch geschnitten werden kann. Die eindrucksvolle Schneidleistung wird durch die Zuführung eines Abrasivmittels in den Wasserstrahl erreicht. Wenn der Schneidvorgang beendet ist, wird das Abrasivmittel weggeschaltet und der Löschvorgang wird mit reinem Wasser durchgeführt. Spektakulär  verliefen dann die zwei Löschdemonstrationen am Brandcontainer.

Welche Vorteile bietet nun dieses Gerät? 

Sofort nach Lokalisierung des Feuers wird von der sicheren Außenseite des Brandraumes mit der Brandbekämpfung begonnen.. In wenigen Sekunden hat man mit dem Strahl des COBRA Systems ein kleines Loch in die Tür geschnitten und  den Wassernebel in den Brandraum eingebracht.  Durch den hohen Druck produziert das System optimale Tröpfchengröße und kühlt den Brandraum effektiv ab. Innerhalb kürzester Zeit wird die Temperatur von, wie bei beiden Versuchen zu sehen war, ca 700 Grad Celsius auf deutlich unter 100 Grad Celsius abgesenkt, wodurch die Entstehung von Rauchgasdurchzündungen verhindert wird.. Danach kann der Raum problem- und gefahrlos betreten werden.

Maximaler Kühleffekt bei minimalem Wasserverbrauch

Der Wasserstrahl des COBRA Systems besteht im Vergleich zu konventionellen Hochdrucklöschsystemen aus Wassertropfen, welche nur 1/10 der herkömmlichen Tröpfchengröße aufweisen. Diese Tropfen bilden einen Strahl, der eine Geschwindigkeit von 200m/sec hat. Der Strahl bleibt nach dem Durchdringen von Mauern, Türen, Wänden oder Dächern ca. 7m als kompakter Strahl erhalten. Dies bewirkt, dass der Strahl auch in großen Räumen eine Reichweite von mehr als 20m erreicht.

Die Kühleffizienz ist im Verhältnis zum Wasserverbrauch bisher unerreicht. Ein Raum, mit dem Volumen eines 40ft. Containers und einer Innentemperatur von über 750 Grad Celsius wird durch den Einsatz des feinen Wassernebels innerhalb einer Minute auf unter 100 Grad Celsius abgekühlt. Und dies mit lediglich 50l Wasser. Doch nicht nur in Räumlichkeiten, auch bei offenem Feuer wird eine sensationelle Löschleistung erreicht.

COBRA schneidet durch fast alle Materialien und Konstruktionen in Sekundenschnelle. Die eindrucksvolle Schneidleistung wird durch die Zuführung eines Abrasivmittels in den Wasserstrahl erreicht. Der Schneidvorgang hat keine Wärmebildung zur Folge und ist somit die sicherste Methode für explosive oder leicht entzündliche Umgebungen.

Die Feuerwehr Pinggau ist davon überzeugt, dass mit dem Ankauf des COBRA Gerätes ein entscheidender Schritt in der Weiterentwicklung zu einer noch effizienteren Brandbekämpfung gemacht wurde. Gleichzeitig erfordert der Einsatz des Gerätes ein Umdenken in der Löschtaktik. Nach neuesten Informationen wurde bereits ein EU-Projekt gestartet, wo dies zum Tragen kommen soll. Es kann also durchaus sein, dass in einigen Jahren die Brandbekämpfung auf eine Weise durchgeführt wird, die diesem System Rechnung trägt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.ccs-cobra.com.


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