39 Mitglieder der FF Pinggau waren in sechs Gruppen in der Stärke 1:6 angetreten, um diese Leistungsprüfung zu absolvieren. Vor den gestrengen Augen der Bewerterteams unter der Leitung von BI d.F. Johann Stürzer konnten alle Gruppen das angepeilte Ziel erreichen. Während zwei Gruppen komplett fehlerlos blieben, mussten die restlichen vier Gruppen kleinere Punkteabzüge zur Kenntnis nehmen. Höchstrangiger Teilnehmer an dieser BDLP war OBR Johann Hönigschnabl als GKDT der Gruppe 6. Bei der Schlusskundgebung, bei der auch BGM Leopold Bartsch anwesend war, wurde immer wieder auf die Wichtigkeit der Ausbildung hingewiesen. HBI Harald Hönigschnabl bedankte sich bei seinen Feuerwehrkameradinnen und –kameraden für die Bereitschaft, ihre Freizeit in den Dienst der Sache zu stellen. Insgesamt wurden von den sechs Gruppen 43 Übungen durchgeführt. Herzliche Gratulation!
Im Anschluss an die Prüfung lud die FF Pinggau zu einem gemütlichen Grillabend im Feuerwehrhaus, sozusagen als kleines Dankeschön.
Einige Informationen über die BDLP-Bronze, wie sie in Pinggau absolviert wurde.
Die Branddienstleistungsprüfung dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse bei Brandeinsätzen. Die Prüfung wurde in einer Gruppenstärke von 1:6, d. h. 1 Gruppenkommandant und 6 Mann mit TLF durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Prüfung sind so ausgerichtet, dass vor allem die Geräte für den Branddienst schwerpunktmäßig beübt werden.
Die Abnahme der Prüfung erfolgte durch ein Bewerterteam, welches vom Landesfeuerwehrverband nominiert wurde.
Die Prüfung gliederte sich in zwei Bereiche:
1. Theoretische Prüfung:
Jeder Teilnehmer musste ein Gerät im Fahrzeug bei verschlossenen Jalousien zeigen und eine Frage beantworten.
2. Praktische Prüfung:
Jede Gruppe musste einen Brand innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens bewältigen. Zur Auswahl standen Scheunenbrand, Holzstapelbrand bzw. Flüssigkeitsbrand.
Die Schwerpunkte liegen hierbei besonders bei der fachgerechten Herstellung des Wasserbezuges und dem richtigen Einsatz des Löschmittels. Die Schutzbekleidung muss immer den Erfordernissen entsprechen (Brandschutzkleidung).