Infolge eines Brandes in einer von Asylanten benutzen Küche im 1. Stock des Gasthofes Endl kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Während sich ein Großteil der Hausbewohner ins Freie retten konnte, wurden 7 Personen vermisst – das war die realistische Übungsannahme.
Gastwirt Ferdinand Endl meldete diese Situation knapp vor 19.00 Uhr über Notruf an Florian Hartberg, welcher unverzüglich die FF Pinggau verständigte, die mit 4 Fahrzeugen und 27 Mann ausrückte. Nach Erkunden der Lage durch Übungsleiter OBI Franz Höller wurde eine Einsatzsofortmeldung abgesetzt, wobei ein AS-Trupp und Sanitäter der FF Friedberg, AFA Dr. Koller, das Rote Kreuz und die Polizei angefordert wurden. Insgesamt waren 3 AS-Trupps eingesetzt, welche die vermissten Personen, die unterschiedlichste Verletzungen aufwiesen, binnen kürzester Zeit aus dem Gefahrenbereich retteten. Am Sani-Sammelplatz wurden die Verletzten unter den gestrengen Augen von AFA Dr. Koller versorgt. Alle Asylanten wurden von Feuerwehrmännern an einen extra Sammelplatz gebracht, wo anhand der vom Gastwirt zur Verfügung gestellten Liste ihre Identität festgestellt wurde, um die Vollständigkeit zu überprüfen.
BR Johann Hönigschnabl, der als Übungsbeobachter fungierte, war mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Zufrieden waren auch alle Feuerwehrmänner mit dem zweiten Teil der Übung, lud doch Ferdinand Endl zu einer Grillparty ein.
Insgesamt nahmen 38 Feuerwehrmänner mit 6 Fahrzeugen an der Übung teil.