14.01.2024: Die Leitschiene entlanggeschlittert

Eine Oststeirerin kam auf der A2 bei km 86,5 mit ihrem PKW ins Rutschen und schlitterte die Leitschiene entlang. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Der Bereich zwischen 85,5 und 86,5 in Fahrtrichtung Graz ist ein neuralgischer Bereich, in dem es relativ oft zu Unfällen kommt. Im gegenständlichen Fall kam eine Lenkerin zum Handkuss. Ihr PKW schlitterte die Leitschiene entlang, wobei sieben Leitschienenpflöcke ausgerissen wurden. Das Fahrzeug kam auf dem ersten Fahrstreifen zum Stillstand. Die Frau konnte das Wrack selbständig verlassen, wurde aber zur Beobachtung sicherheitshalber ins LKH Hartberg eingeliefert.
15 Einsatzkräfte rückten mit ELF, RLF und WLF-K zur Unfallstelle aus. Absicherung und Beleuchtung waren oberstes Gebot, da trotz rutschiger Fahrbahn etliche Verkehrsteilnehmer viel zu schnell unterwegs waren. Danach mussten Ölbindemittel aufgebracht und eine Fahrbahnreinigung (Splitter, Wrackteile) durchgeführt werden. Das Wrack wurde auf das WLF-K verladen und von der Unfallstelle verbracht.
Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte um 17.58 Uhr. Um 19.37 konnte der Landesleitzentrale das Einsatzende gemeldet werden.

Fotos: FF Pinggau/Einsatzdoku