In den Mittagsstunden kam es in Ehrenschachen vermutlich durch Funkenflug zu einem Strohballenbrand mit weitreichenden Folgen.
Durch den teils starken Wind breitete sich das Feuer rasch auf eine beträchtliche Anzahl an Strohballen aus. Abschnittsalarm! Neben den Feuerwehren des Abschnittes III wurde auch die FFP alarmiert, die mit ELF, TLF 4000, HLF3 und WLF-K ausrückte.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des Windes besonders schwierig, da bereits gelöschte Strohballen sich immer wieder neu entzündeten. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurden die betroffenen Strohballen mit dem WLF-K Pinggau auf Transportfahrzeuge verladen und von diesen auf ein nahegelegenes Feld gebracht. Dort wurden die Strohballen mithilfe eines Baggers mit Greifzange aber auch händisch auseinandergerissen, das Stroh verteilt und anschließend direkt vor Ort abgelöscht. Für den Transport standen sowohl LKW mit Mulden als auch mehrere Traktoren mit Anhängern im Einsatz.
Die Wasserversorgung wurde unter anderem durch einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt, so auch mit dem TLF 4000 und dem HLF3 der FFP, welche insgesamt 120.000 Liter Wasser von Pinggau zum Löschbereich transportierten und dabei 320 km zurücklegten. Insgesamt leisteten 18 Einsatzkräfte 156 Einsatzstunden. Um Mitternacht war für die FFP der Einsatz beendet und man konnte mit der Fahrzeugreinigung beginnen.
Detail am Rande. Durch Zufall kam die Besatzung des ELF bei einer Fahrt nach Pinggau gerade richtig zu einem Wildunfall auf der B54 im Bereich der Abfahrt Friedberg. Das beschädigte, aber noch fahrbereite Fahrzeug wurde zur Ford Werkstätte Lang geleitet.
Fotos: FF Pinggau/BFVHB